Stuttgart-Rallye
Villa Berg
Blick von der Birkenwaldstra├če

 

6. Stuttgart-Rallye  (erstmals am 03.09.1999 durchgeführt, aktualisiert 2003)  © Barbara und Roland Lang

Wir starten am Parkplatz vor dem Bergfriedhof in Stuttgart-Ost, benutzen den Fußweg rechts vom Haupteingang und gehen um den Friedhof bis zur Kirche.

Frage 1: Wie heißt die Kirche?

Info: Für dieses Bauwerk wurde am 11. Juli 1897 der Grundstein gelegt. Am 19. März 1899 war die Fertigstellung. Mit 61 Metern ist der Kirchturm einer der höchsten in Stuttgart. Gesamtkosten 308 000 Goldmark. 1944 völlig ausgebrannt, 1951 wiederaufgebaut und erst seit 1978 erstrahlt sie wieder im neugotischen Stil. Rund um die Kirche spielte die 1989/90 gedrehte Fernsehserie „Pfarrerin Lenau“.

Weiter geht es über den Lukasplatz die Landhausstraße runter bis zum Ostendplatz. Auf diesem Weg kommt man über den Teckplatz. Dort befindet sich eine steinerne Gedenktafel.

Frage 2: Wann wurde die Kolonie Ostheim erbaut?

Info: Die Kolonie wurde vom Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen zum Zweck der Schaffung billiger und gesunder Wohnungen erbaut.

An der Bushaltestelle Ostendplatz steigen wir in den Bus der Linie 42 Richtung Schloßplatz und fahren bis zur Haltestelle „Straußstaffel“. (rechtzeitig Haltewunschtaste im Bus drücken)

Frage 3: Welchen Beinamen trägt die Haltestelle Gablenberg?

Aus dem Bus ausgestiegen, überqueren wir an der Fußgängerfurt die Straße und gehen die Straußstaffel hoch. Oben an der Aussichtsplatte angekommen, genießen wir den Blick.

Frage 4: Sieht man von hier aus die oben erwähnte Kirche? Sieht man den Südwestrundfunk (SWR)? Sieht man von hier das Daimlerstadion?

Weiter geht es die Hugo-Eckener-Straße entlang bis zur Heidehofstraße. Dabei umgehen wir das Grundstück der Villa Bosch.

Info: Das Robert-Bosch-Haus (Villa Bosch) in der Heidehofstr. 31 wurde 1910-11 erbaut. Nach Renovierungs- und Umbauarbeiten dient das Gebäude seit 1986 als Sitz der Robert-Bosch-Stiftung.

Frage 5: Sieht man auf diesem Weg die Sternwarte auf der Uhlandshöhe?

Wir gehen die Heidehofstraße rechts runter bis zur Gerokstraße, überqueren diese und gehen dann die Wagenburgstraße runter bis zum Eugensplatz.

Frage 6: Welche Einrichtung befindet sich im Gebäude Heidehofstraße 5?

Frage 7: Wie heißt die Villa an der Wagenburgstraße 10?

Info: Der Zweckbau an der Gerokstraße 12, in dem sich das neu eröffnete Kunst- und Kulturcafé Luxem befindet, hat eine kühne Dachkonstruktion, die wie ein Schanzentisch aussieht. Es war das erste derartige Gebäude in Stuttgart. In dem Baudenkmal aus den 50er Jahren befand sich Stuttgarts erster Supermarkt (Gaissmaier).

Am Eugensplatz angekommen, sieht man eine Eisdiele und auf der anderen Straßenseite einen Brunnen.

Frage  8: Welches Tier befindet sich im Geschäftsschild der Eisdiele?

Frage  9: Wann lebte Herzog Eugen von Württemberg?

Frage 10: Von wem wurde der Galateabrunnen gestiftet?

Info: Der Brunnen zeigt ein Abbild der Meernymphe Galatea und wurde im Jahre 1890 vom Verein zur Förderung der Kunst errichtet. Bildhauer der Weiblichkeit war Otto Rieth.

Jetzt fahren wir mit der Stadtbahnlinie U15 stadteinwärts zur Haltestelle Olgaeck, steigen dort in die Linie U5 um und fahren zum Killesberg.

Frage 11: Zu welchen SSB-Linien kann man an der Haltestelle Olgaeck umsteigen?

Frage 12: Welche Farbe hat die Linie U9 auf dem Linientableau in den Fahrzeugen?

An der Haltestelle Killesberg ausgestiegen, sieht man an den Wänden der Haltestelle ein sogenanntes Filmfries.

Info: Der Filmfries von Ulrich Bernhardt zeigt die Kulturströme Rhein-Neckar, ist 309 Meter lang und entstand 1991-1993.

Frage 13: Was zeigt das Bild Nr. 35?

Wir verlassen die Haltestelle beim Ausgang „Am Kochenhof“, gehen die Straße Am Kochenhof etwas hinauf, am Bus- und Taxiplatz vorbei und überqueren die Straße auf dem Fußgängersteg. Nach dem Steg nehmen wir den Weg mit den Treppen und gehen hoch zum Parkplatz, links an diesem entlang und an der Tennisanlage wieder links. Nach der Tennisanlage geht’s den ersten Weg rechts rein und an der Gehweglaterne Nr. 12:1 vorbei.

Frage 14: Welchem Verein gehört die Tennisanlage?

Nach den Kleingärten kommen wir an eine kleine Parkanlage, die wir halb links durchqueren (an einer Aussichtsterrasse mit einer Pergola vorbei). Am Spielplatz gehen wir in die Hermann-Kurz-Straße.

Frage 15: Auf dem Weg von der Aussichtsterrasse zum Spielplatz sieht man auf der Anhöhe gegenüber ein Krankenhaus. Wie heißt es?

Frage 16: Befindet sich eine Rutschbahn auf dem Spielplatz?

Zwischen der Hermann-Kurz-Straße 48 und 46 gehen wir die Sackgasse runter zur Birkenwaldstraße, überqueren diese und dann geht es ein Stück rechts bis zu einem Aussichtspunkt mit Bäumen und einer Sitzgelegenheit.

Frage 17: Sieht man von hier den Rathausturm?

Frage 18: Sieht man von hier die Lukaskirche?

Jetzt gehen wir die Birkenwaldstraße weiter runter bis zur Bushaltestelle Obere Mönchhalde. (Gehzeit 1-2 Minuten). Dazu muß man die Straße überqueren. Mit der Buslinie 43 fahren wir bis zum Hauptbahnhof.

Frage 19: Kommt man während dieser Busfahrt am Chinagarten vorbei?

Nach dem Aussteigen am Hauptbahnhof gehen wir am Hindenburgbau entlang zur Lautenschlagerstraße.

Frage 20: Wer war Lautenschlager?

Wir überqueren die Lautenschlagerstraße und gehen auf Höhe des Bankhauses Bauer in das Zeppelin Carré.

Frage 21: Welche Fluggesellschaft hat im Carré ihre Gebietsverkaufsleitung?

Jetzt verlassen wir das Carré und gehen runter zur Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof und fahren mit der Linie U14 Richtung Remseck bis zur Haltestelle Mineralbäder. Nach dem Aussteigen verlassen wir die Haltestelle nach rechts und gehen über den Parkplatz zur Karl-Schurz-Straße, diese hoch bis zum Park der Villa Berg. Im Park gehen wir den Leinsweg hoch bis zum Spielplatz, dann rechts, am Spielplatz vorbei und danach kommt man über eine kleine Brücke. Nun stehen wir vor der Villa Berg.

Frage 22: Welche Einrichtung befindet sich in diesem Gebäude?

Info: Villa Berg – Der einstmals prachtvolle Landsitz wurde von Christian Friedrich Leins für den württembergischen Kronprinzen und späteren König Karl und dessen Ehefrau, die Zarentochter Olga, entworfen und 1845-53 gebaut. 1944 wurde das Gebäude stark beschädigt. Bei seiner vereinfachten Wiederherstellung wurden die Flügelbauten im Norden nicht wieder aufgebaut. (Sommersitz in Form römischer und toskanischer Spätrenaissance).

Wir gehen den Weg links vor dem Gebäude zwischen den schönen Laternen weiter über die Aussichtsterrasse bis zur Wegekreuzung, dort links den Weg runter (nicht die Treppen) und geradeaus bis zum Bergfriedhof.

Frage 23: Welche Figuren halten die Leuchtkörper der Laternen?

Frage 24: Wie viel Türen befinden sich am Gebäude zur Aussichtsterrasse hin?

So, jetzt geht’s zum Endspurt der Stuttgarter-Spaß-Rallye.

Wir hoffen, es hat Spaß gemacht.

 

Allgemeine Fragen:

Frage 1: Welches öffentliche Verkehrsmittel bietet an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr eine umsteigefreie Fahrt von Haustür zu Haustür an?

Frage 2: Durch die topographische Lage Stuttgarts ist die Verteilung des Trinkwassers an die Haushalte sehr schwierig. Über wieviel im gesamten Stadtgebiet verteilte Hochbehälter und Pumpwerke (ca. 200 Pumpen) werden die 56 Wasserversorgungszonen beliefert?

über 30            über 40               über 50       über 60

Info: Über 40 Millionen Kubikmeter Wasser werden jährlich in Stuttgart verbraucht. Das Wasserleitungsnetz ist fast 2000 Kilometer lang.

Frage 3: Wo entstand das erste Windkraftwerk Stuttgarts im Jahr 1999?

Rohrer Höhe      Birkenkopf           Grüner Heiner (Weilimdorf )                   

Frage 4: Wie viel Taxistandplätze gibt es in Stuttgart?

ca. 70        ca. 85        ca. 100         ca. 120