Stuttgart-Rallye
Hauptbahnhof
Blick vom Bahnhofsturm

 

5. Stuttgart-Rallye  (erstmals am 19.09.1998 durchgeführt, aktualisiert 2013)  © Barbara und Roland Lang

Wir starten an der Haltestelle Mineralbäder und fahren mit der Linie U2 Richtung Neugereut bis zur Haltestelle Kursaal.

Frage 1: Wie viele „Berger Sprudler“ gibt es?

Frage 2: Wann und von wem wurde die Cannstatter Badetradition begründet?

An der Haltestelle Kursaal steigen wir aus und schauen uns ein wenig um.

Frage 3: Wie heißt der Platz vor dem Kursaal?

Frage 4: Von wem wurde das Denkmal „König Wilhelm I.“ errichtet?

Info: Cannstatt erlebte im 19. Jahrhundert eine Blüte als Kurort, berühmt durch seine Mineralquellen, die schon 1773 am Sulzerrain erschlossen wurden. Der von König Wilhelm I. 1821 ins Leben gerufene Cannstatter Brunnenverein war Bauherr des 1825-39 von Nikolas Thouret erbauten Kursaals. Das noble klassizistische Gebäude ist in einen Kurpark mit der sogenannten Kurparkallee eingebettet. Erweiterung 1907-09 durch Albert Eitel. Restaurierung 1949-52 und 1977-78.

Jetzt gehen wir die Treppen zwischen dem 1994 eröffnetem Mineralbad Cannstatt und dem 1825-27 erbauten Kursaal ganz nach oben und kommen zu einer Aussichtsterrasse, von der man einen schönen Blick Richtung Westen hat.

Frage 5: Am Horizont sieht man einen bekannten Stuttgarter Park. Welchen?

Weiter geht es an den Wasserbecken entlang, am Eingriffeligen Weißdorn, Judasbaumblatt und an dem Wegebeleuchtungsmasten Nr. 43 + 44 vorbei.

Frage 6: In welchem Land ist der „Judasbaumblatt“ beheimatet?

Wir gehen den linken Weg weiter geradeaus über die Kreuzung und kommen zu einer Wandelhalle.

Frage 7: Wie viele runde Säulen hat diese Halle?

Am Spielplatz gehen wir die Treppen rechts runter (es darf auch gespielt werden), halbrechts um den Beleuchtungsmast Nr. 12 rum, wählen den schönsten Weg zu dem vor uns stehenden Glashaus.

Frage 8: Welche Einrichtung befindet sich in diesem Glashaus?

Frage 9: Wann und wo wurde Gottlieb Daimler geboren?

Nun gehen wir den rechten Weg zurück aus dem Kurpark, links in die Taubenheimstraße und diese geradeaus weiter bis zur Waiblinger Straße. Wir überqueren diese an der Haltestelle Uff-Kirchhof und gehen den Weg zwischen der Telefonzelle und dem Friedhof entlang in die kleine Grünanlage.

Frage 10: Wie heißt die Anlage, in der wir uns befinden?

Frage 11: Die wievielte Station des Geologischen Lehrpfades befindet sich hier?

Am Spielplatz biegen wir nach rechts in die Wildunger Straße, gehen an der Kirche vorbei .............

Frage 12: Wie heißt die Kirche?

Frage 13: Welcher ehemalige VfB-Spieler wurde dieses Jahr hier getraut?

......... und umrunden den Uff-Kirchhof indem wir nach rechts in die Martin-Luther-Straße einbiegen. Bald stehen wir vor der Martin-Luther-Kirche.

Frage 14: Welche der beiden Kirchen ist die ältere?

Info: Der Uffkirchhof ist einer der ältesten Friedhöfe in Stuttgart. Er ist im 8. oder 9. Jahrhundert bei einer wichtigen römischen Straßenkreuzung entstanden. An der Stelle der heutigen Uff-Kirche stand damals ein Gotteshaus, das Mittelpunkt des Weilers Uffkirchen war. Gräber von bekannten Persönlichkeiten: Ferdinand Freiligrath 1810-76 Dichter, Wilhelm Ganzhorn 1818-1880 Altertumsforscher, Gottlieb Wilhelm Daimler 1834-1900 Erfinder und Autoindustrieller, Wilhelm Maybach Konstrukteur

Frage 15: Wann lebte der auf dem Friedhof begrabene Wilhelm Maybach?

Endlich geht´s Richtung Stadtbahn zur Haltestelle Uff-Kirchhof. Mit der Linie U13 Richtung Feuerbach fahren wir jetzt ein ganz schönes Stück bis zur Haltestelle Wilhelm-Geiger-Platz.

Frage 16: An welcher Haltestelle der U13 muss man zur Wilhelma aussteigen?

Am Wilhelm-Geiger-Platz ausgestiegen, gehen wir die Treppen hoch. Vor dem Bezirksamt (ehemaliges Feuerbacher Rathaus ) steht ein Brunnen mit dem Feuerbacher Wappentier.

Frage 17: Welches Tier ist das?

Frage 18: Wie viele öffentliche Telefonzellen befinden sich an diesem Platz?

Jetzt fahren wir mit der Linie U6 weiter bis zur Endhaltestelle Gerlingen.

Frage 19: Wie heißt die Straße, von der aus man das Schloss Solitude sehen kann?

Frage 20: Wie heißt die erste Haltestelle außerhalb der Gemarkung Stuttgarts?

An der Endstation Gerlingen angekommen, verlassen wir die Haltestelle nach vorne links und gehen in die Kirchstraße. Wir gehen an einem Brunnen vorbei .......

Frage 21: Wie heißt der Brunnen?

....... in die Hauptstraße nach rechts und kommen wieder an einen Brunnen.

Frage 22: Wie heißt dieser und vor welchem Gebäude steht er?

Jetzt gehen wir durch die Querstraße zurück zur Haltestelle Gerlingen.

Frage 23: Befindet sich der Linienplan an der Haltestellenwand auf dem aktuellsten Stand?

Mit der Linie U6 fahren wir wieder nach Stuttgart zurück bis zur Haltestelle Eckartshaldenweg (Pragfriedhof). Dort ausgestiegen, überqueren wir die Heilbronner Straße Richtung stadtauswärts und gehen nach links. Nach ca. 50 Meter biegen wir rechts in die Presselstraße ab und gehen diese entlang bis rechts ein Fußweg abgeht, den wir dann weitergehen. An der Bahnlinie Stuttgart-Horb-Rottweil entlang (immer oben) geht’s erst nach der alten Eisenbahnbrücke wieder runter zur Stadtbahnhaltestelle Nordbahnhof.

Frage 24: Wie nennt sich die oben beschriebene Bahnstrecke?

Frage 25: Den Weg, den wir gerade benutzen, gibt es bald nicht mehr. Warum?

An der Haltestelle Nordbahnhof fahren wir mit der Linie U15 bis zur Endhaltestelle Ruhbank. Während der Fahrt sollte man sich ein wenig umschauen.

Frage 26: Nach der Haltestelle Heidehofstraße befindet sich links die Gerokstraße 11B. Wie heißt die Villa auf diesem
              Grundstück?

Frage 27: Was steht über dem Zugang zum Grundstück Gerokstraße 31?

Auch an der Haltestelle Ruhbank sind wir neugierig.

Info: Der Name der Haltestelle „Ruhbank“ weist auf eine sogenannte Ruhebank bzw. Gruobbank (zu ruhen, schwäbisch gruobe) hin. Solche Bänke, zumeist aus Stein, waren besonders im hügeligen Keuperland, aber auch im Albvorland bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts verbreitet. Einzelne stehen noch an Ort und Stelle (links der Kirchheimer Str. am Waldrand Richtung Sillenbuch). Im allgemeinen standen die Bänke an Stellen, an denen man sich nach steilen Wegstrecken auszuruhen pflegte. Sie dienten dem Abstellen von Lasten, die sowohl auf dem Kopf (von Frauen) als auch mit Arm und Hand oder auf dem Rücken getragen wurden. Um Stuttgart waren die Ruhebänke wichtig für den Marktverkehr, vor allem auch für die Versorgung mit Milch. In Handkarren oder als Kopflast wurde sie aus den umliegenden kleinbäuerlichen Dörfern über die Hügel in die Stadt gebracht.

Frage 28: Wie viele Holzbalken stützen das von dem Architekturbüro Frank/Jakob/Bluth konzipierte transparente Dach dieser Umstiegshaltestelle Ruhbank der Linie U7? (Hochbahnsteig)

Frage 29: Welche Nr. hat der Fahrausweisautomat am Abgang zur Linie U7?

Frage 30: Wie viele Wege bietet der Automat an, um nach Esslingen zu kommen?

Jetzt gehen wir weiter, überqueren die Mittlere Filderstraße und kommen in den Georgiiweg. Auf diesem geht es zu Fuß bis zur nächsten Haltestelle Waldau.

Frage 31: Welche Nr. hat der Laternenmast, an dem der Wegzeiger zum Waldhotel angebracht ist?

An der Haltestelle Waldau gehen wir runter auf den Bahnsteig der Linie U7.

Frage 32: Wie viele Kunsttafeln sind dort an der Tunnelwand angebracht?

Frage 33: Welcher Künstler hat die Kunsttafeln entworfen?

Wir fahren jetzt mit der U7 bis zum Hauptbahnhof, steigen dort aus und gehen durch die Bahnhofshalle zum Turm (Turm Forum 21). Mit dem Aufzug fahren wir bis zur Aussichtsplattform hoch.

Info: Hauptbahnhof. 1911-1914 Planung durch Paul Bonatz und Friedrich Scholer, Grundsteinlegung im Dezember 1914, 1915-1916 erster Teil im Rohbau fertiggestellt, 1917-1919 Einstellung sämtlicher Arbeiten, 1922 Inbetriebnahme und 1928 Fertigstellung. Paul Bonatz und Friedrich Scholer schufen mit diesem Kopfbahnhof einen der modernsten Personenbahnhöfe ihrer Zeit. Das 160 Meter lange Empfangs- und Verwaltungsgebäude ist aus fünf Elementen zusammengesetzt. Der 56 Meter hohe Turm an der Ostseite des Gebäudes ist Wahrzeichen der Stadt und Fluchtpunkt der Königstraße. Der frühere Bahnhofsvorplatz ist heute dem Auto vorbehalten, der Fußgänger wird durch eine Unterführung mit Läden und Restaurants, die Arnulf-Klett-Passage (1972-1976 gebaut), zur Innenstadt geführt.

Frage 34: Seit wann ist der Bahnhofsturm wieder für die Öffentlichkeit geöffnet?

Frage 35: Was befindet sich im 8. Stock?

Frage 36: Sieht man von der Aussichtsplattform die Berger Kirche?

Frage 37: Wie viele Sitzbänke befinden sich auf der Plattform?

Nochmal eine herrliche Rundumsicht auf unsere Stadt vor dem Ende dieser Rallye.

 

So, das wäre geschafft. Wir hoffen, es hat Spaß gemacht.

Zurück zum Ausgangspunkt Mineralbäder geht´s mit der Linie U14 in Richtung Remseck.

 

Allgemeine Fragen:

1. Welches Jubiläum feierte die SSB im Jahr 1998?

2. Als wievielte deutsche Stadt hatte Stuttgart eine Straßenbahn? Als 1., 3., 6., oder 9. Stadt?

3. Wie viele und welche Endhaltestellen im Schienennetz der SSB sind außerhalb der Stuttgarter Markung?

4. Was ist die kleinste schwäbische Maßeinheit?

5. Wie viele Schlösser und Schlössle gibt es in Stuttgart?

6. Wie viele Taxi-Rufsäulen mit Notruf gibt es bis jetzt in Stuttgart?

7. Ist die Stuttgarter Taxizentrale eine  GmbH,  AG,  eG  oder ein  e.V. ?

8. Seit wie vielen Jahren gibt es den VVS (Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH)?