Stuttgart-Rallye
Blick vom Zuckerleberg
Ruhebank

 

10. Stuttgart-Rallye  (durchgeführt am 17.05.2003)  © Barbara und Roland Lang

Wir starten an der Haltestelle Bergfriedhof und fahren stadteinwärts mit der Linie U4 oder U9 bis zur Haltestelle Charlottenplatz bzw. Hauptbahnhof. Dort steigen wir in die Linie U15 um und fahren bis zur Endstation Ruhbank.

Frage 1: Wie heißt die Eisdiele an der Haltestelle „Eugensplatz“?

Frage 2: Wie heißen die Staffeln, die rechts der Haltestelle „Bubenbad“ nach unten führen?

In der Gleisschleife der Haltestelle Ruhbank steht eine steinerne „Gruhe“.

INFO: Die Haltestelle Ruhbank hat ihren Namen von einer sogenannten Gruhe. Das waren in alten Zeiten steinerne Bänke, die zur Rast oder zum Abstellen von Traglasten gedacht waren. Die Bank, die der Haltestelle ihren Namen gegeben hat, war schon vor dem Krieg nicht mehr vorhanden. Die SSB AG hat im Zuge der Neugestaltung des Haltestellenbereichs eine Nachbildung einer Ruhebank aufgestellt. Links die kleinere Sitzbank und rechts die Bank für die Traglasten.

 

Frage 3: Aus welchem Jahrhundert stammen die Mehrzahl der meist aus Naturstein gefertigten Ruhbänke?

Frage 4: In welchen Regionen wurden sie aufgestellt?

Frage 5: Wie viel Kilometer sind es mit dem Fahrrad von der Ruhbank bis nach Vaihingen?

 

Jetzt überqueren wir die „Mittlere Filderstraße“, gehen auf dem Wald-Fußweg zum Fernsehturm und fahren dort mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform hoch und genießen für ein paar Augenblicke die herrliche Aussicht.

Frage 6: Wie viel Aussichtsplattformen befinden sich oberhalb des zylindrischen Korbs?

Frage 7: Wie heißt und wann lebte der „Vater“ des Fernsehturms?

Frage 8: Auf welcher Höhe befindet sich das Panoramacafe?

INFO: Nach einer Bauzeit von 20 Monaten ist der Stuttgarter Fernsehturm am 5. Februar 1956 in Betrieb genommen worden. Der 217 Meter hohe und 4500 Tonnen schwere Turm galt als Vorbild für sämtliche Fernsehtürme der Welt. Der Aufzug legt während der Fahrt 5 Meter pro Sekunde zurück. Insgesamt benötigt er 36 Sekunden.

Wir verlassen das Grundstück des Fernsehturms und gehen über den Parkplatz Richtung Ausfahrt. An der Ausfahrt gehen wir weiter geradeaus bis zum „Königsträßle“, überqueren dann rechts die Jahnstraße und gehen das „Königsträßle“ durch den Wald runter bis zur Haltestelle Weinsteige.

Frage 9: Darf auf diesen Waldwegen geritten werden?

Kurz vor der Haltestelle Weinsteige sieht man ein Hinweisschild des Stuttgarter Rundwanderwegs.

Frage 10: Welcher Verein hat diesen Rundwanderweg ins Leben gerufen?

Frage 11: Welche Linien verkehren an der Haltestelle Weinsteige?

Jetzt fahren wir mit der Linie U5 oder U6 Richtung Möhringen bis zur Haltestelle Peregrinastraße. Dort verlassen wir die Haltestelle, überqueren die Degerlocher Straße und gehen den Fußweg mit Geländer links oberhalb der vierspurigen Straße bis zur Orplidstraße. Gehen diese nach links und biegen dann rechts in die Grundlerstraße, überqueren dann die Laustraße und gehen weiter die Straße „Im Betzengaiern“ runter. An der Wendefläche angekommen, geht es links an den Gärten entlang weiter.

Auf der Strecke zwischen der Haltestelle und dem Waldfriedhof benutzen wir ein Stück des „Möhringer Hexenwegs“.

Frage 12: In welchem Stadtteil befinden wir uns eigentlich?

Frage 13: Wie oft sieht man das „Möhringer Hexenweg-Symbol?

(Frauenkopf mit Besen und einem „M“ in der Mitte)

Frage 14: Von welchem Schatz handelt der Spruch am rosafarbenen Gartenhaus?

Am Ende der Gartenparzellen am Waldrand gehen wir geradeaus in den Wald hinein, weiter in Richtung Geographischer Lehrpfad, entlang durch die „Schwälblesklinge“. An der Wegekreuzung mit kleiner Brücke gehen wir den rechten Weg hoch und folgen dem blauen Punkt (Wanderzeichen).

Frage 15: Wie heißt das Brünnele aus dem Jahr 1926 des Verschönerungsvereins, an dem wir vorbei kommen?

An der nächsten Wegekreuzung gehen wir den Weg vor dem Waldfriedhof ein Stück rechts hoch und gleich wieder links am Eingangstor in den Friedhof rein. Im Friedhof gehen wir geradeaus und den dritten asphaltierten Hauptweg nach rechts (nach dem Grabstein von Johann Schury) bis zum Haupteingang bzw. Ausgang.

INFO: 1913 erfolgte der erste Spatenstich für den im Degerlocher Wald liegenden Friedhof. Im Süden der Stadt ist er auf einer Hangterrasse zum Nesenbach hin in einem Mischwaldbestand angeordnet. Das Ehrenfeld für die 8000 Gefallenen des Ersten Weltkriegs, nach einem Wettbewerbsentwurf von Paul Bonatz 1923 errichtet, bildet den Mittelpunkt des südwestlichen Friedhofbereichs. Die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs sind im Ehrenhain mit der Großplastik "Mutter Heimat" des Bildhauers Fritz von Graevenitz begraben.

Frage 16: An welchen Ehrengräbern Stuttgarter bzw. deutscher Persönlichkeiten gehen wir vorbei?

Am Hauptausgang verlassen wir den Friedhof, gehen zur Bergstation der Seilbahn und fahren mit dieser zur Talstation runter.

Frage 17: In welchem Jahr wurde die Seilbahn eröffnet?

Frage 18: Welche Pflicht hat der Fahrgast im Wagen?

INFO: Die Seilbahn führt von der Böblinger Straße am Südheimer Platz über das Nesenbachtal (über eine geneigte 70 Meter lange Stahlbetonbrücke) zum Waldfriedhof. Dabei überwindet sie auf einer Streckenlänge von 536 Meter einen Höhenunterschied von 86 Meter (Tal 297m NN, Berg 383m NN). Die beiden Fahrzeuge haben je 20 Sitz- und 54 Stehplätze und befördern jährlich ca. 200 000 Fahrgäste. Das Stahlseil ist 28,5mm dick. Anfang des Jahrhunderts kostete die Fahrt bergauf 15 Pfennig und abwärts 10 Pfennig. Die Fahrzeit beträgt 3 Minuten (3 m/s). Im Oktober 1996 wurde das alte Seil, das 18 Jahre im Dienst war, ausgetauscht. Es wiegt über zwei Tonnen und besteht aus 200 Einzeldrähten. Nach dem verheerenden Seilbahnbrand am Kitzsteinhorn bei Kaprun hat die EU die Richtlinien für den Seilbahnbetrieb verschärft und schnelle Umsetzung verlangt. Die Aufsichtsbehörde, das Freiburger Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, hat für den weiteren Betrieb der Stuttgarter Bahn die Erneuerung des Antriebs und der Steuerung zur Auflage gemacht. Die Betriebsgenehmigung endet deshalb vorläufig am 30.06.2003.

Nun gehen wir in der Böblinger Straße nach rechts bis zur Stadtbahnhaltestelle „Südheimer Platz“ und fahren mit der Linie U1 zur Haltestelle Rathaus, steigen in die Linie U2 um und fahren bis zur Haltestelle Hauptfriedhof. Dort verlassen wir die Haltestelle nach rechts und überqueren an der Bushaltestelle „Muckensturm“ die Steinhaldenstraße.

Frage 19: Ist die Stadtbahnhaltestelle Wilhelmsplatz überdacht?

Frage 20: Am SSB-Betriebsgebäude Steinhaldenstraße ist ein Wappen angebracht. Was wird in der Mitte des Wappens darauf abgebildet?

Jetzt gehen wir in die Ferdinand-Hanauer-Straße und gegenüber des China-Restaurants geht’s links auf dem Fußweg durch eine Grünanlage weiter.

Frage 21: Wer war Ferdinand Hanauer?

Die Einsteinstraße gehen wir rechts, weiter vorne benützen wir den Fußweg zwischen den Rebstöcken und der Straße.

Frage 22: Kann man von diesem Aussichtsweg das Daimler-Stadion und die Grabkapelle sehen?

An der Wegekreuzung gehen wir scharf nach links den mit einem roten Balken markierten Weg runter. An der nächsten Wegekreuzung verlassen wir den rot markierten Weg nach rechts und steil nach unten.

Frage 23: Welchen Teil des Geologischen Lehrpfads beschreibt die Infotafel an Station 12?

Frage 24: Vor etwa wie vielen Jahren hat die Keuperzeit begonnen?

INFO: Die Landeshauptstadt Stuttgart verfügt über eine stadteigene Rebfläche von rund 17,5 ha, verteilt auf 6 verschiedene Weinberglagen über das gesamte Stadtgebiet. 28% der Rebfläche sind Mauerterrassen in den für Stuttgart typischen Steillagen. In dieser klassischen Weinlage unmittelbar am Neckar stehen die Reben auf sehr flachgründigen Kalkverwitterungsböden mit Muschelkalkfelsen im Untergrund. Die Rebfläche ist sehr stark terrassiert und prägt eindrucksvoll das Landschaftsbild. Zuckerleweine (Riesling, Trollinger, Muskat) sind würzig und ausdrucksvoll.

Am Fuße des Weinbergs gehen wir nach rechts in den Zuckerleweg, vor zur Hofener Straße und dort dann weiter nach links.

Frage 25: Welche Fabrik befindet sich zwischen Zuckerleweg und Hofener Straße?

An der signalisierten Kreuzung gehen wir nach rechts, überqueren den Neckar auf dem linken Fußweg der Reinhold-Maier-Brücke.

Frage 26: Wie nennt sich der Stadtteil nach der Brücke?

Wir bleiben auf diesem Fußweg. Nach der Brücke geht es links weiter Richtung Kraftwerk zur Haltestelle Münster Viadukt.

Frage 27: Welche Firma betreibt das Kraftwerk und wie schnell darf auf diesem Betriebsgelände gefahren werden?

Frage 28: Welche Nr. hat der Fahrausweisautomat an der Stadteinwärtshaltestelle?

INFO: Weil geeignete Deponieflächen fehlten, musste sich Stuttgart schon in den fünfziger Jahren nach einem platzsparenden Entsorgungssystem für die damals noch stetig anwachsenden Müllberge umsehen. Die Wahl fiel auf die Abfallverbrennung. Als geeigneter Standort bot sich das Heizkraftwerk Münster an. Durch die Einbindung in das bestehende Heizkraftwerk konnte der bei der Abfallverbrennung erzeugte Dampf in den bereits vorhandenen Dampfturbinen zur Strom- und Fernwärmeerzeugung genutzt werden.

1965 ging die Abfallverbrennungsanlage in Betrieb. Auch zukünftig soll die Abfallverbrennungsanlage (AVA) der Neckarwerke Stuttgart AG ein wichtiges Standbein für eine sichere und umweltverträgliche Entsorgung des Restmüll sein. Damit sie diese Aufgabe optimal erfüllen kann, sind ständig technische Neuerungen notwendig.

So wurde die AVA 1992 zur Minimierung der Umweltbelastungen mit einer leistungsfähigen Rauchgaswaschanlage ausgestattet, die Schadstoffe und Staub aus den Rauchgasen entfernt. Eine katalytische Entstickungsanlage sorgt für eine wirksame Reduzierung der Stickoxide.

Wir fahren nun mit der Linie U14 Richtung Heslach bis zur Haltestelle Stöckach, steigen dort in die Linie U9 oder U4 Richtung Hedelfingen bzw. Untertürkheim um und fahren zur Haltestelle Bergfriedhof dem Ende der Rallye entgegen.

Frage 29: An welcher Sekt-Kellerei fahren wir mit der Linie U14 vorbei?

 

Wir hoffen, es hat Spaß gemacht.